Ida: Alle, Schatz! — seit heute dutzen wir uns sogar.

Wilhelm: Wie bist Du mit — ihnen zufrieden?

Ida: Seelensgute Menschen, das weißt Du ja selbst.

Wilhelm (von jetzt ab befangener mit jedem Augenblick, gedehnt und wie im Selbstgespräch redend): Merk—würdig (seine Augen haften an dem Christbaum, in den Anblick desselben versinkend, ist er unwillkürlich stehen geblieben).

Ida (ihm den Paletot aufknöpfend): Aber Schatz! das ist doch nicht der erste Christbaum, den Du . . .

Wilhelm: Hier ja — und Du kannst, kannst mir nicht nachfühlen — wie sonderbar . . . .

Ida (ihm — was er mechanisch geschehen läßt — den Paletot abziehend): Bitte, bitte Willy! (den Paletot über’m Arm, Hut und Reisetasche in der Hand, vor ihm stehend). Willy! — sieh mich an . . . (anfeuernd) stark . . . . (einen Augenblick lang steht sie straff aufgerichtet, dann legt sie die Sachen schnell beiseite und kehrt zu Wilhelm zurück). Du — hast mir ver—sprochen . . . .

Wilhelm: Hast Du mal . . . . Ida! . . . . hast Du mal . . . . ein Gruftgewölbe mit Kränzen und . . . .

Ida (erschrocken): Aber Wilhelm! (ihn stürmisch umarmend, außer sich) das ist bös! das ist wirklich bös! das ist wirklich sehr, sehr bös.

Wilhelm (sie sanft zurückdrängend, mit unterdrückter Bewegung): Ach, dabei ist ja garnichts (kühl, abwesend). Sei gut, sei gut! . . . . . . . . . . . .