Wilhelm (giebt durch Zeichen zu verstehen, man soll ihn nicht unterbrechen):
Ida: Ach — Mutter — Wilhelm — . . . Du . . . . Du hättest ihm — das nicht — gleich sagen sollen.
Frau Buchner: Wilhelm! sind Sie ein Mann?! Sie können uns doch nicht belogen haben. Wenn Sie noch einen Funken Liebe für uns, — für Ida . . . Ich fordre Sie auf . . . Ich, eine Frau . . .
Ida (wirft sich Wilhelm, der schon seine Sachen ergriffen hat, entgegen und hält ihn — indem sie ihn umschlingt — fest): Du darfst nicht fort, oder ich . . . . Mutter! wenn er geht — ich gehe mit ihm!
Wilhelm: Warum — habt Ihr mir das verschwiegen?
Ida: Nichts . . . Du mußt doch nicht gar so schlecht von uns . . . . Wir haben Dir nichts verschwiegen.
Frau Buchner: Wir alle, Ihre Mutter, Ihre Schwester, wir waren alle ahnungslos, — eben so ahnungslos, wie Sie. Vor wenigen Minuten ist er angekommen — ohne sich vorher anzumelden; und, sehen Sie, da dachte ich gleich . . . .
Wilhelm: Wer — hat Ihnen das — mitgetheilt?
Frau Buchner (unter Thränen seine Hand ergreifend): Sie haben furchtbar, furchtbar gefehlt.
Wilhelm: Sie wissen also —?