Dr. Scholz (ist über das Verhalten Roberts immer finsterer geworden. Bei Beginn des Gesanges blickt er scheu — wie Jemand, der einen Angriff fürchtet — umher und sucht einen gewissen Abstand zwischen sich und jedem der Anwesenden möglichst unauffällig festzuhalten).

Frau Scholz (bei Beginn des Gesanges): Ach wie schön! (einen Augenblick lauscht sie hingegeben, dann bricht sie in Schluchzen aus.)

Robert (bewegt sich langsam, macht wie der Gesang anhebt ein Gesicht, wie: na nu hört’s auf, schreitet weiter, lächelt ironisch und schüttelt mehrmals den Kopf. Im Vorübergehen sagt er halblaut etwas zu Auguste).

Auguste (halb und halb gerührt, platzt nun heraus).

Wilhelm (hat bisher, ein Spiel widersprechender Empfindungen, an die Tafel gelehnt — auf der Platte nervös Clavier spielend — gestanden; nun steigt ihm die Röthe der Entrüstung in’s Gesicht.)

Robert (scheint gegen Ende des Gesanges unter den Tönen physisch zu leiden. Die Unmöglichkeit, sich den Eindruck derselben zu entziehen, scheint ihn zu foltern und mehr und mehr zu erbittern. Unmittelbar nach Schluß des Verses entfährt ihm — gleichsam als Trümmerstück eines inneren Monologes — unwillkürlich das Wort): Kinderkomödie, (in einem beißenden und wegwerfenden Tone).

(Alle, auch der Doktor, haben das Wort gehört und starren Robert entsetzt an.)

Frau Scholz:

Robert!!!

Auguste:

Dr. Scholz (unterdrückt eine Aufwallung von Jähzorn).

Wilhelm (macht in bleicher Wuth einige Schritte auf Robert zu.)