Frau Scholz: Eine wildfremde Person — ach ich möchte schon lieber garnicht mehr leben — und dieser Lump! — dieser Friebe! — dieser Lump! — wie der sich blos aufspielt! — Gustel hat’s ihm aber gesteckt! — Auguste hat ihm die Wahrheit aber ordentlich gesagt! — Dieser Kerl erdreistet sich — er hat sie geradezu aus dem Zimmer hinausgedrängelt. Das Mädel war außer sich. — Und das is nu seine Tochter . . . . ne . . . wißt er Kinder: was ich in meinen Leben schon ausgestanden habe! — ich mecht’s Keenem wünschen.

Robert (unwillkürlich, mit einem kleinen Seufzer): Vater auch!

Frau Scholz: Was —?

Robert: Nichts. — Vater auch sagte ich nur.

Frau Scholz: Wie denn?

Robert: Na — Vater hat doch auch manches ausgestanden.

Frau Scholz: Na meinswegen gewiß nich. Mich hat er nich sehr gemerkt. Ich bin gewiß anspruchslos.

Robert (skeptisch): — ’tja! — ’tja! — ’tja!

Frau Scholz: Wart’ nur, wenn ich wer’ im Grabe liegen — da werdt’er dann schon einsehen . .

Robert: Ach, Mutter, laß doch nur; — das hab ich ja schon hundertmal gehört.