Frau Scholz: Du bist ja recht liebenswürdig zu deiner Mutter!
Auguste: Ach, meinswegen! — soll man sich etwa nicht fürchten, wenn man . . . . im Stockfinstern — mutterseelenallein . . . .
Frau Buchner (die Hände von rückwärts um ihre Taille legend, begütigend): Hitzkopf, Hitzkopf! — wer wird denn immer gleich soo sein?! — Kommen Sie (ist ihr beim Ablegen behülflich) so — sehen Sie!?
Auguste: Ach Frau Buchner, ’s is’ auch wahr!
Frau Buchner: Hört mal, Herrschaften! vier lange Tage sind wir nun schon bei Euch. Ich dächte . . . . wollt Ihr mich nicht Du nennen? — ja?! — schön! also . . . . (umarmt und küßt Auguste, desgleichen Frau Scholz).
Frau Scholz (bevor sie die Umarmung entgegennimmt): Wart nur wart, ich habe Wachshände.
Frau Buchner (zu Auguste, welche an das Oefchen getreten ist, um sich zu wärmen): Gelt, jetzt ist Dir schon gemüthlicher? — war die Bescheerung hübsch?
Auguste: Na, ich geh jedenfalls nicht mehr hin. Schlechte Luft, eine Hitze zum Umkommen.
Frau Buchner: Hat der Herr Pastor schön gesprochen?
Auguste: So viel steht fest: wenn ich arm wäre, ich hätte auf die Rede des Großmann hin . . . . wahrhaftig den ganzen Bettel hätte ich ihnen vor die Füße geschmissen.