Robert: Natürlich — sonst wäre er doch wohl nicht nach Hause gekommen . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wilhelm: Mir graut — was daraus werden soll?!
Robert: Was soll man machen?!
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wilhelm: Meiner Seele — ich weiß nicht, was ich anfange, — wenn er einmal stirbt . . . . . Mit meinem Bewußtsein! mit dem, was ich jetzt erkannt habe! . . . . . ich wüßte wirklich nicht . . . . . und nun noch die Reue, die Gewissensbisse . . . . . ä! — was da! — was liegt schließlich daran?!
Robert: I, Du! — da hätte man viel zu thun . . . . . der Alte ist ein Bischen anders — na ja — unsere Vorstellung stimmte nicht ganz. Gott, ja! aber das ändert doch nichts an der Sache.
Wilhelm: Ich sage Dir — es ist mir heiliger Ernst — mit Wollust würde ich heut verzichten, auf das ganze elende Bischen Leben, wenn es ihm zu Gute käme.
Robert (den Ueberrock anziehend): Das hat wenig Sinn Du — meiner Ansicht nach — Sieh mal, ich gehe jetzt in ein kleines, geheiztes Comptoirchen, setze mich mit dem Rücken an den Ofen — kreuze die Beine unter dem Tisch — zünde mir diese . . . . . selbe Pfeife hier an und schreibe — in aller Gemüthsruhe hoffentlich, solche . . . . . na, Du weißt schon solche Scherze, . . . . . solche Reclamescherze: Afrikareisender . . . . . nahe am Verschmachten, na . . . . . und da laß ich denn gewöhnlich eine Caravane kommen, die unsern Artikel führt. — Mein Chef ist sehr zufrieden — es geht durch den Inseratentheil aller möglichen Zeitungen; und was die Hauptsache ist —: Wenn ich da so sitze, siehst Du, und die Gasflamme den ganzen Tag so über mir fauchen höre — von Zeit zu Zeit so’n Blick in den Hof — so’n Fabrikhof ist nämlich was Wunderbares! — was Romantisches, sag ich Dir! . . . . . mit einem Wort, da summt mich keine Hummel an.
Wilhelm: Dann lieber gleich todt sein.