Robert: I! — zu mir kommen zum Beispiel manchmal solche Kerls, die mir den Kopf wer weiß wie heiß machen, von Idealen schwatzen. Man müsse für die menschheitlichen Ideale kämpfen, was weiß ich! — ich und für Andere kämpfen! fabelhafte Zumuthung! — und für was und zu was denn? — Na aber wie ich Dich kenne, Dich beunruhigt so was, Du würdest herumlaufen, wie einer der gestohlen hat: was bin ich für ein Jammerkerl! würdest Du Dir in einem fort sagen. Hab ich nicht Recht? na und dann käme schließlich der gute Vorsatz, und der drückt einen dann, das kenne ich. Ich bin auch früher mit hunderterlei solcher Vorsätze herumgelaufen. — Jahrelang — und das ist kein Vergnügen sag ich Dir!

Wilhelm: Ich weiß nicht recht, auf was Du hinaus willst?

Robert: Etwas Bestimmtes habe ich auch durchaus nicht im Auge: — die Unruhe — an der Du jetzt laborirst — hat ja auch noch andre Ursachen . . . . . . Ich jedenfalls . . . . . wenn ich früher merkte . . . . in früheren Zeiten habe ich ja auch ähnliches durchgemacht — aber sobald ich merkte, daß die Geschichte über meine Kräfte ging, habe ich ihr gewöhnlich kurz entschlossen den Rücken gewandt.

Wilhelm: Soll das ein Wink sein?

Robert: Wink? — ich wüßte nicht . . . . . also nochmals — laß Dir’s gut gehen und . . . . .

Wilhelm: Sag mir doch mal Du — rein objektiv — es hat ein gewisses Interesse für mich . . . . es ist nur weil . . . .

Robert: Bitte, — was wünschest Du zu hören?

Wilhelm: Du hast selbst vorhin etwas gesagt.

Robert: Wann, vorhin?

Wilhelm: Als wir über Vater sprachen.