Jawoll! Wat läßte mir jahrelang alleene, Paul? wo ick in mein Käfiche sitzen muß und keen Mensch nich is, mir ma auszusprechen. Manch liebet Mal hab’ ick hier jesessen und jefracht, warum det ick immer rackern du? warum det mir abdarbe, Jroschens mühsam zusammenscharre, dein Verdienst jut anleche und wie ick uf jede Art wat zuzuverdien mir abjrübeln du. Warum denn? Det soll allens for fremde Leite sind? Paul, du hast mir zujrunde jerichtet!
Sie legt den Kopf auf den Tisch und bricht in Schluchzen aus.
In diesem Augenblick ist, katzenartig leise, Bruno Mechelke eingetreten. Er hat seine Sonntagskluft an, hat Flieder an der Mütze und einen großen Fliederzweig in der Hand. John trommelt ans Fenster und bemerkt ihn nicht.
Frau John
hat Bruno wie eine Geistererscheinung nach und nach ins Auge gefaßt.
Bruno, bist du’s?
Bruno
der blitzschnell den Maurerpolier erkannt hat, leise.
Na jewiß doch, Jette.
Frau John
Wo kommst de denn her? Wat wiste denn?
Bruno