Na, ick habe de Nacht durchjescherbelt, Jette. Det siehste doch, det ick bei jute Laune bin.
John
hat Bruno bis jetzt unverwandt angesehen, wobei eine gefährliche Blässe sein Gesicht überzogen hat. Jetzt geht er langsam zu einem kleinen Schrank und zieht einen alten Kommißrevolver hervor, den er ladet. Dies wird von Frau John nicht beobachtet.
Du! — Hör ma! — Nu will ick dir ma wat sachen! — Wat, wat de vielleicht verjessen hast — det de weiter nu keene Ausrede hast, wenn ick det Dinges hier uf dir abdricke! — Du Lump! Unter Menschen jeherst du nich! Ick ha dir jesacht, det ick dir niederknalle, det war vorichten Herbst, wo du mich jemals wieder uf meine Schwelle unter de Auchen trittst — Nu jeh! sonst kracht et! — Hast de verstanden?
Bruno
Vor deine Musspritze furcht ick mir nich.
Frau John
die bemerkt, daß John, seiner selbst nicht mächtig, den Revolver langsam gegen Bruno erhebt.
Denn mach mir dot, Paul! Et is mein Bruder!
Sie ist John in den Arm gefallen, so daß sein Revolver gegen sie gerichtet ist.
John
sieht sie lange an, scheint zu erwachen, wird anderen Sinnes.
Jut! — (Er legt den Revolver wieder sorgfältig in das Schränkchen.) — Hast och recht, Jette! — Pfui Deibel, Jette, det dein Name och in de Fresse von so ’n Schubiack is! — Jut! — Det Pulver wär och zu schade! — Det Dinges hat Blut von zwee franzesche Reiter jekost! Zwee Helden! — Nu soll et am Ende Dreck saufen.