Adje, ick muß och zum Meester hin.

Auch John geht.

Spitta

Könnten Sie mir mal einen Schlips leihen?

Frau John

Ick will mal sehn, wat sich bei Paul in de Schublade vorfinden duht. — (Sie öffnet den Tischschub und verfärbt sich.) — Jesus! — (Sie nimmt ein durch ein buntes Band zusammengehaltenes Büschelchen Kinderhaar aus der Schublade.) — Da hab ick ja ’n Büschelschen Haar jefunden, wo mein Jungeken, wo mein Adelbertchen schon in Sarch mit Vaters Papierschere abjeschnitten is. — (Tiefe, kummervolle Traurigkeit zieht plötzlich über ihr Gesicht, das sich aber ebenso plötzlich wieder aufhellt.) — Un nu liecht et doch wieder in Kinderwagen! — (Sie geht mit eigentümlicher Fröhlichkeit, das Haarbüschel in der Hand, den jungen Leuten vorweisend, zur Tür des Verschlages, wo der Kinderwagen, zwei Drittel sichtbar, sich befindet. Dort angelangt, hält sie das Haarbüschel an das Kinderköpfchen.) — Na nu kommt mal, kommt mal! — (Sie winkt mit seltsamer Heimlichkeit Walburga und Spitta, die auch neben sie an den Kinderwagen treten.) — Seht mal det Häarchen und det! —? ob det nich detselbiche ... ob det nich janz und jänzlich een und datselbiche Häarchen is.

Spitta

Richtig! Bis auf die kleinste Nuance, Frau John.

Frau John

Jut so! jut so! mehr wollt ick nich!