Kahl lachend. Ihr ha’t wull Schweinschlachta?
Fünfter Akt.
Das Zimmer wie im ersten Akt. Zeit: gegen 2 Uhr Nachts. Im Zimmer herrscht Dunkelheit. Durch die offene Mittelthür dringt Licht aus dem erleuchteten Hausflur. Deutlich beleuchtet ist auch noch die Holztreppe in dem ersten Stock. Alles in diesem Akt — bis auf wenige Ausnahmen — wird in einem gedämpften Tone gesprochen.
Eduard mit Licht tritt durch die Mittelthür ein. Er entzündet die Hängelampe über dem Ecktisch (Gasbeleuchtung). Als er damit beschäftigt ist, kommt Loth ebenfalls durch die Mittelthür.
Eduard. Ja ja! — bei die Zucht ... ’t muß reen unmenschen meglich sint, een Oge zuzuthun.
Loth. Ich wollte nicht mal schlafen. Ich habe geschrieben.
Eduard. Ach wat! Er steckt an. So! — na jewiß! — et mag ja woll schwer jenug sin .... Wünschen der Herr Doktor vielleicht Dinte und Feder?
Loth. Am Ende ... wenn Sie so freundlich sein wollen, Herr Eduard.
Eduard, indem er Dinte und Feder auf den Tisch setzt. Ick menn all immer, was ’n ehrlicher Mann is, der muß Haut und Knochen dransetzen um jeden lumpichten Jroschen. Nich mal det bisken Nachtruhe hat man. — Immer vertraulicher. Aber die Nation hier, die duht reen jar nischt; so’n faules, nichtsnutziges Pack, so’n ... Der Herr Doktor mussen jewiß ooch all dichtig in’t Zeuch jehn, um det bisken Lebensunterhalt wie alle ehrlichen Leute.
Loth. Wünschte, ich brauchte es nicht!