Loth. Ja, was denn?
Dr. Schimmelpfennig. Du wirst doch — so bald die Geschichte oben vorüber ist, mit zu mir kommen?
Loth. Das geht wirklich nicht! Leider.
Dr. Schimmelpfennig. Man hat so das Bedürfniß, sich mal wieder gründlich von der Leber weg zu äußern.
Loth. Das hab ich so genau wie Du. Aber gerade daraus kannst Du sehen, daß es heut absolut nicht in meiner Macht steht, mit Dir ....
Dr. Schimmelpfennig. Wenn ich Dir nun aber ausdrücklich und — gewissermaßen feierlich erkläre: es ist eine bestimmte, äußerst wichtige Angelegenheit, die ich mit Dir noch diese Nacht besprechen möchte .... besprechen muß sogar, Loth!
Loth. Curios! Für blutigen Ernst soll ich doch das nicht etwa hinnehmen?! Doch wohl nicht? — So viel Jahre hätt’st Du damit gewartet und nun hätte es nicht einen Tag mehr Zeit damit? — Du kannst Dir doch wohl denken, daß ich Dir keine Flausen vormache.
Dr. Schimmelpfennig. Also hat’s doch seine Richtigkeit! Er steht auf und geht umher.
Loth. Was hat seine Richtigkeit?
Dr. Schimmelpfennig, vor Loth still stehend, mit einem geraden Blick in seine Augen. Es ist also wirklich etwas im Gange zwischen Dir und Helene Krause?