Hoffmann. Ja, siehst Du, so sind die Weiber!

Loth. Ich begreife gar nichts von alledem.

Hoffmann. Ist auch nicht der Rede werth. — So etwas kommt wie bekannt in den allerfeinsten Familien vor. Das darf Dich nicht abhalten ein paar Tage bei uns ...

Loth. Hätte gern Deine Frau kennen gelernt, warum läßt sie sich denn nicht blicken?

Hoffmann die Spitze einer frischen Cigarre abschneidend. Du begreifst, in ihrem Zustand ... die Frauen lassen nun mal nicht von der Eitelkeit. Komm! wollen uns draußen im Garten bischen ergehen. — Eduard! den Kaffee in die Laube.

Eduard. Sehr wohl.

Hoffmann und Loth ab durch den Wintergarten. Eduard ab durch die Mittelthür, hierauf Miele, ein Brett voll Geschirr tragend, ebenfalls ab durch die Mittelthür. Einige Augenblicke bleibt das Zimmer leer, dann erscheint

Helene erregt, mit verweinten Augen, das Taschentuch vor den Mund haltend. Von der Mittelthür, durch welche sie eingetreten ist, macht sie hastig ein paar Schritte nach links und lauscht an der Thür von Hoffmann’s Zimmer. Oh! nicht fort! Da sie hier nichts vernimmt, fliegt sie zur Thür des Wintergartens hinüber, wo sie ebenfalls mit gespanntem Ausdruck einige Secunden lauscht. Bittend und mit gefalteten Händen inbrünstig. Oh! nicht fort, geh nicht fort!

Der Vorhang fällt.

Zweiter Akt.