Beibst. Wissa Se, — de Dukter, doas sein Oaffa, enner wie d’r andere! — Blußig inse Dukter, doas iis a ticht’er Moan.
Loth. Hat er Ihnen was genützt?
Beibst. Na — verlecht a klee wing wull au oam Ende. A hoot mer’sch Been geknet’t: sahn Se, a su geknutscht und gehackt un ... oaber nee!! derwegen nich! — A iis ... na kurz un gutt, a hoot mit’n aarma Mensche a Mitleed. — A keeft’n de Med’zin und a verlangt nischt. A kimmt zu jeder Zeet ...
Loth. Sie müssen sich das doch aber irgendwo zugezogen haben?! Haben Sie immer so gehinkt?
Beibst. Nich die Oahnung!
Loth. Dann verstehe ich nicht recht, es muß doch eine Ursache ...
Beibst. Weeß iich’s? Er droht wieder mit der Faust. Woart ok Due! woart ok mit dem Geknackse.
Kahl erscheint innerhalb seines Gartens. Er trägt in der rechten eine Flinte am Lauf, seine linke Hand ist geschlossen. Ruft herüber. Guten Morjen ooch, Herr Dukter!
Loth geht quer durch den Hof auf ihn zu. Inzwischen hat Guste sowie eine andere Magd mit Namen Liese je eine Radwer zurecht gemacht, worauf Harke und Dunggabel liegen. Damit fahren sie durch den Thorweg hinaus auf’s Feld, an Beibst vorüber, der nach einigen grimmigen Blicken und verstohlenen Zornesgesten zu Kahl hinüber seine Sense schultert und ihnen nachhumpelt. Beibst und die Mägde ab.
Loth zu Kahl. Guten Morgen!