Hoffmann. Gott sei Dank, ja! Ich habe auch schon in der Nähe von Hirschberg eine Villa mit sehr großem Park angekauft. Nur wollte ich auch meine Frau ...
Dr. Schimmelpfennig dreht seinen Bart und starrt auf die Erde. Unter Nachdenken. Kaufen Sie doch Ihrer Frau irgend wo anders eine Villa ...
Hoffmann zuckt die Achseln.
Dr. Schimmelpfennig wie vorher. Können Sie nicht — Ihre Schwägerin — für die Aufgabe, dieses Kind zu erziehen, interessiren?
Hoffmann. Wenn Sie wüßten, Herr Doktor, was für Hindernisse ... außerdem: ein unerfahrenes, junges Ding ... Mutter ist doch Mutter.
Dr. Schimmelpfennig. Sie wissen meine Meinung. Empfehle mich.
Hoffmann mit Ueberfreundlichkeit um ihn herum complimentirend. Empfehle mich ebenfalls! Ich bin Ihnen äußerst dankbar ...
Beide ab durch die Mittelthür.
Helene, das Taschentuch vor den Mund gepreßt, schluchzend, außer sich, kommt herein und läßt sich auf das Sopha links vorn hinfallen. Nach einigen Augenblicken tritt Hoffmann, Zeitungsblätter in den Händen haltend, abermals ein.
Hoffmann. Was ist denn das —? Sag’ mal, Schwägerin! soll denn das noch lange so fort gehen? — Seit ich hier bin, vergeht nicht ein Tag, an dem ich Dich nicht weinen sehe.