[325] Vergl. die Abbildung der Deckenmalerei des »Königshauses« auf Hooge bei Mejborg, pg. 75.
[326] Außerordentlich interessant ist ein Altar aus dem XII. Jahrhundert in Lisbjerg (Dänemark). Er besitzt bei einem reich figuralgeschmückten Frontale ein Superfrontale, das in einreihiger Darstellung den thronenden Christus, zu seinen Seiten je sechs Apostel in Bogenstellung zeigt. Darüber wölbt sich auf medaillonverzierten Untersätzen ein mächtiger Halbbogen, in dem der Kruzifixus mit Maria und Johannes unter dem Kreuz sich befindet. Das Ganze wird gekrönt durch einen Aufsatz, der unter einem mittleren größeren Bogen den thronenden Heiland enthält, während in den nach beiden Seiten niedriger werdenden drei Bögen anbetende Gestalten dargestellt sind.
[327] Von einem metallenen gotischen Antemensale mit figuraler Darstellung spricht Bouillart in seiner Geschichte der Abtei von St. Germain. Er berichtet von einem Frontale (1404) mit Säulenbündeln und Fialen, in dessen Nischen die Bilder des Johannes, des Philippus, des Germanus und der heiligen Catharina stehen. Laib und Schwarz, Studien über die Geschichte des christlichen Altars S. 19.
[328] Abbildung aus’m Weerth. Tafel XXXIV. 1.
[329] Abbildung Laib und Schwarz, Studien über die Geschichte des christlich. Altars. Tafel IV. Fleury, La messe Pl. LXXXVI. Anton Springer, Handbuch der Kunstgeschichte Bd. II. S. 198 u. s. w.
[330] s. Paulus. Kunstdenkmäler von Würtenberg. Laib und Schwarz, Studien über die Geschichte des christlichen Altars. Tafel V. Boisserée Denkmäler Tafel XXVII.
[331] Abbildung Bock, das heilige Köln. Tafel XVIII. 69.
[332] siehe darüber: Der Altaraufsatz im regul. Chorherrenstift zu Kloster-Neuburg, von Dr. Gustav Heider. Karl Drexsler. Das Stift Kloster-Neuburg.
[333] Eine Mitteilung, die ich dem Herrn Pastor H. Flor in Groß-Quern verdanke.
[334] Haupt Bau- und Kunstdenkmäler der Prinz Schleswig-Holstein. Bd. I, S. 24.