[30] Conservatorien, Band 29, Fol. 17b, im Stadtarchiv Nürnberg, zum Datum: Actumia judicio quarta post Remigii. 2. octobris 1521.

[31] Zu gemeiner stat pfeifer anzunehmen ist erteilt Sebald, maler. Actum 13. novembris 1532 per herrn Math. Loffelholz. Ratsbuch 16, Fol. 45a — Es ist aber hier nicht etwa der Maler Sebald Beham gemeint, sondern wie aus dem Jahresregister von 1533 zu entnehmen, Sebald Greyff, der dort bei den Besoldungen als »Trummelschlager und Pfeiffer« aufgeführt ist.

[32] Lange und Fuhse, S. 63.

[33] Quellen hierfür, wo nicht anderes angegeben, die Ratsmanuale.

[34] Daß dieser Georg Schlenk ein Sohn des Malers und Zöllners Georg Schlenk war, ergibt sich daraus, daß der Zöllner öfter als Georg Schlenk der ältere bezeichnet wird, so in einem Ratsverlaß vom 28. März 1556 und bei der Erwähnung seines Begräbnisses im 1. Totenbuch von St. Lorenz.

[35] I. Ehebuch von St. Lorenz: Jorg Schlenk, Magdalena Selneckerin, 16. novembris 1546. Kinder aus dieser ersten Ehe nach den Taufbüchern von St. Lorenz und St. Sebald: Georg (getauft im November 1546), Jorg (März 1548), Magdalena (Dezember 1549), Hans (August 1551), Gabriel (Mai 1553), Julianna (November 1554), Hans (Mai 1556), Michel (August 1557). Seine erste Frau wurde nach dem Totenbuch von St. Lorenz am 14. September 1557 beerdigt. Über ihren Tod meldet ein Ratsverlaß vom 18. September 1557: Item zu erfarn, welcher gestalt Jorg Schlengk sein weib im kindpeth geschlagen, das sie hernach tods verschieden und widerpringen. — »Gabriel Schlenck, Georgen Schlenken teutschen schreibers und burgers hie eeleiblicher sohn« hatte von seinem »Ahnherrn Georgen Selnecker« einen Eigenzins von jährlich elf Gulden auf Hansen Sörgels Haus geerbt. Dieser Eigenzins wurde von Sörgel abgelöst, worüber am 7. Januar 1578 Gabriel Schlenk »seiner vollkommenen Jahre« Quittung leistete. Conservatorien 130. Fol. 69b. — Georg Selnecker, im Jahre 1523 (Ratsbuch 12. Fol. 166a) noch Stadtschreiber in Hersbruck, wurde später Gerichtsprocurator in Nürnberg. — In zweiter Ehe verheiratete sich Georg Schlenk (der jüngere) mit Magdalena Kolnerin am 29. November 1557 und zeugte mit ihr auch noch mehrere Kinder: Martha (getauft 1558), Hester (Mai 1561), Hans (Februar 1563), Michel (26. September 1564).

[36] Akt des k. Kreisarchivs mit der Signatur: S 1, L. 598, Nr. 183. In diesem Schreiben nennt er sich »Georgius Schlenk der elter«; denn er hatte einen gleichnamigen Sohn, und sein Vater, der Zöllner und Maler Georg Schlenk, der früher diese Bezeichnung »der ältere« geführt hatte, war inzwischen im Jahre 1557 gestorben.

[37] In diesem Schreiben bedient er sich bei der Versiegelung eines Petschafts mit einer Hausmarke und den Initialen G. S. — Da dieses Petschaft vielleicht aus der Hinterlassenschaft seines Vaters, des Malers Georg Schlenk, herrührte, und also die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, daß der Maler Georg Schlenk sich dieser Hausmarke als Künstlerzeichen bedient hat, so geben wir hiervon eine Abbildung.

[38] Daß Michel Schlenk ein Sohn des Malers und Zöllners Georg Schlenk gewesen, läßt sich daraus entnehmen, daß er wie dieser den Beruf eines Malers wählte und dann ebenfalls Zöllner wurde. In den Nürnberger Bürgerbüchern ist er unter den neu aufgenommenen Bürgern nicht vermerkt; Michel Schlenk muß also in Nürnberg geboren sein. Zu jener Zeit gab es aber in Nürnberg nur einen Bürger Namens Schlenk, dem er seinem Alter nach als Sprößling zugewiesen werden kann, nämlich den Maler Georg Schlenk. — Über weitere Nachkommen des Malers Georg Schlenk melden die Nürnberger Kirchenbücher Folgendes: I. Taufbuch von St. Sebald: Georg Schlenk ein tochter: Susanna 12. Februarii 1533. — I. Taufbuch von St. Lorenz: Jorg Schlenck, Susanna: Sixt (getauft in der Woche des) dominica pasce 1534. Jorg Schlenck, Susanna: Elizabeth, dominica palmarum 1536.