[39] Michel Schlenck, Anna Linckin, 16. July 1549. II. Ehebuch von St. Sebald. — Kinder aus dieser ersten Ehe: Johannes (getauft im April 1556). Hieronymus (Mai 1557), Sebald (Oktober 1558), Michel (Februar 1560), Purkhart (Oktober 1561), Anna (Oktober 1562), Michel (September 1564). — Nach dem Totenbuch von St. Sebald (im Kreisarchiv Nürnberg) wurde »Anna Michel Schlenkin, Malerin und Zollnerin under dem Spitlerthor«, am 8. November 1564 beerdigt.

[40] Amtbuch zum neuen Rat de 1549. Ratsverlaß vom 9. Januar 1550 (Ratsmanuale de 1549/50, Heft 10, Fol. 11a).

[41] Ratsverlaß vom 6. August 1557 (Ratsmanuale 1556/57, Heft 4, Fol. 32a.)

[42] Im Amtbuch zum neuen Rat de 1565 ist er als Zöllner am Spittlerthor gestrichen.

[43] In einer von seiner zweiten Frau »Anna Michel Schlenkens, malers, burgers hie eewirtin« ausgestellten Urkunde heißt es von ihrem abwesenden Manne, »welcher diser Zeit zu Genua in der besatzung lege«. Datiert ist die Urkunde: Actum 5, 1. martij 1576. Conservatorien 125, Fol. 58b — Aus dieser Urkunde geht zugleich hervor, daß damals aus erster Ehe des Michel Schlenk nur noch zwei Söhne vorhanden waren.

[44] Michel Schlenk hatte seine zweite Frau Anna Pognerin am 13. Mai 1565 geheiratet. III. Ehebuch von St. Lorenz. — Kinder aus dieser zweiten Ehe: Hans (Februar 1566), Valentinus (April 1567), Walpurg (März 1570), Kunigund (Februar 1572), Margareta (November 1573), Johannes (März 1576). Siehe auch die Anmerkung vorher.

[45] Anna, Michel Schlenken verlassne wittib, hebam in der weißgerbergassen, wurde am 3. Oktober 1585 beerdigt. Ihr Schwager war der Schlosser Melchior Gaismann, der laut Ehebuch von St. Lorenz am 12. Oktober 1564 ihre Schwester Barbara Pognerin geheiratet hatte. Daher erklärt es sich, daß die Melchior Gaismannsche Begräbnisstätte auf dem Rochuskirchhofe in Nürnberg (Nr. 522) zugleich auch das Grab dreier hinterlassenen Kinder des »Michel Schlenken, Malers, und Anna seiner Hausfrau seel.« ist. Norischer Christen Freydhöfe Gedächtnis, Nürnberg 1682, S. 15. St. Rochus Kirchhof. — Michel Schlenk kehrte aus Italien nicht mehr zurück; denn in den Nürnberger Totenbüchern ist sein Name nicht verzeichnet. — Der erwähnte Schlosser Melchior Gaismann ist bemerkenswert als Verfertiger von Weckeruhren. Ratsmanuale 1578/79, Heft 1, Fol. 29b und 30a.

[46] Ratsverlaß vom 4. Oktober 1533 (Ratsmanuale 1533/34, Heft 7, Fol. 1b) und Amtbüchlein zum neuen Rath 1533.

[47] Quelle hierfür das Zollbuch de 1517-1580. M. S. 991 im k. Kreisarchiv Nürnberg.

[48] Ratsverlaß vom 29. September 1533 (Ratsmanuale 1533/34, Heft 6, Fol. 12a).