"Madam, gibt es einen Ausweg aus dem Saloon. Sie sind hinter einer Frau und ihren Töchtern her. Sie haben den Saloon umzingelt".

"Immer das gleiche, die Männer wollen immer nur eines von den Frauen."

Ich war froh, sie verstand.

"Durch den Aussenabort, denn der ist mit dem Saloon durch einen gedeckten
Gang verbunden! Doch es ist stockdunkel dort hinten niemand braucht den
Abort mehr, es gibt jetzt ja einen im Saloon." Gut ist es eine mondlose
Nacht, dachte ich, es wird also noch dunkler sein.

"Hier sind noch zehn Dollar. Schleichen sie durch den Abort hinein und holen sie die Frau und ihre Kinder heraus—ich bitte sie."

"Ich tue was ich kann für sie Mister, denn sie sind ein guter Mann. Wenn sie wieder hier vorbeikommen, gedenken sie meiner."

Dabei schlich sie sich wie eine gewandte Katze um die dunklen Ecken. Es war als ob sie sehen konnte in der Dunkelheit und war gewandter in der Nacht als ein Sehender.

Dann strollte ich auf den Saloon zu, ich musste meine Eile verbergen. Was für eine Schmiere, dachte ich, warum musste das immer mir passieren. Ich hatte wohl noch einiges zu lernen. Meine Colts waren die Besten, aber war ich gut genug?

Ich glaubte, dass der Wirt sich schon längst aus dem Staub gemacht hätte, aber nein, er servierte. Er war kein Feigling. Was hätte er auch machen sollen? Jemand anders servieren lassen? Und den in Gefahr bringen? Nein der Wirt war fair. Ich stand auf seiner Seite.

"Juan geh doch mal sehen, ob uns die Dämchen nicht Gesellschaft leisten wollen", sagte Billy mit lauter Stimme und seine Bande stimmte ein "Ja, hol sie mal, die Hübschen."