"Neeennen sie es, was sie wollen, Mister Caldwell! War nicht gerade ein
Eeengel, was ich da erschooossen hääätte."

"Gibt es hier den keinen Sheriff, kein Gesetz?"

"Uuuh, sind sie aber neugiiierig, Mister. Weiss gar nicht ob Peeedro ihnen trauen soll?"

"Wundert mich ja nur, falls ich mal in diese Situation komme."

"Naaa, Mister. Der Sheriff ist nicht hier, der Deputy ist besoffen, und
Peeedro hat genügend Freunde hier die ausgesagt hääätten, dass Biiilly
zuerst gezogen hätte. Waaas wooollen sie, Mister, Geseeetz oder
Gereeechtigkeit."

"Schon gut, schon gut. Ich bin sowieso todmüde. Geh jetzt ins Bett.
Wünsche euch eine gute Nacht."

Sie verabschiedeten sich auch und ich ging auf mein Zimmer und legte mich ins Bett ohne mich auszuziehen. Ich schlief gleich ein.

Ich wachte einmal auf. Dachte wiehern zu hören. Schlief aber gleich wieder ein. Doch dann gegen morgen, wurde ich wieder geweckt, diesmal von einem tosenden Brausen. Es kam von der Zimmertüre her. Ich begab mich schläfrig zur Türe. Ich wollte sehen was denn so einen Krach machte. Ich öffnete sie. Flammen schlugen gegen mich. Ich schlug sie wieder zu. Jetzt war ich hellwach. Der Saloon brannte!!!

Da gab es kein Entweichen durch die Tür mehr. Wahrscheinlich loderte schon der ganze Saloon. Jetzt war die Zimmertür schon fast durchgebrannt. Plötzlich wurde es unerträglich heiss. Ich musste raus. Ich packte meinen Sattel, der all meinen Besitz enthielt und sprang aus dem Fenster, das aufs Dach hinausführte. Dort liess ich den Sattel fallen. Vom Dach kletterte ich auf das Dach des Ganges zum Aussenabort und von dort auf den Boden. Ich holte meinen Sattel.

Die Hinterwand stand noch und schützte vor der Hitze des Brandes. Mich
im Schatten der Wand vorwärtstastend, fühlte ich plötzlich warme Haut.
"Laaassen sie ihre Stiiinkhände von meinem Gesicht. Hab shon genug
Kuuummer, wie es ist."