Jetzt erinnerte ich mich an das Wiehern, das ich in der Nacht gehört hatte. Sie oder jemand anders hatten die Pferde geholt. Ich musste herausfinden, wo sie waren. Es war schon fast hell. Sobald es hell war, würde ich reiten.

Ich ging zur Vorderseite des Saloons zurück, wo Pedro immer noch stand und starrte. "Pedro, falls es die Zeit erlaubt, würde ich gern ein paar Stunden von ihnen nehmen, Senor. Ich bin nicht schnell genug."

"Kaaanst du schooon, Mister. Peeedro ist froh für jeden Pfeeeenig."

"Wo wohnen sie denn?"

"Am Eeende der Stadt. Im letzten Haus. Gegen Norden. Frag die Leute.
Peeedro Escobaar ist bekaaannt", sagte er traurig.

"Gut. Adios Amigo." Ich ritt davon.

Ich fragte jede Person die ich finden konnte über Julia, Jack, Sara und Lisa, aber niemand hatte sie gesehen. Ich fragte unter dem Vorwand, dass ich ihnen etwas zurückgeben musste, was auch wahr war, denn ich hatte Lisas Halstuch immer noch. Ich roch hie und da daran. Es enthielt ein leichtes Perfum, das mich an sie erinnerte. Ich liebte sie, meine kleine Lisa. Oh wie gerne hätte ich sie in meinen Armen gehalten, mein Kleinstes. Oh wie gerne.

Dann am Ende der Stadt, im anderen Saloon, da war ein alter Mann, der sie gesehen hatte. Sie waren nordwärts geritten.

"Waren sie allein?", fragte ich.

"Nein die waren alle zusammen." bekam ich als dumme Antwort.