Dann kommt der Tanz.
Monika fliegt von einem Arm in den andern. Schmeichelworte klingen ihr in die Ohren, Männerarme umfassen sie fest.
Die welkenden Blumen an ihrem Ausschnitt duften schwül und süß, und die Walzermelodien hüllen alles in einen schillernden Schleier von Schönheit, von lachendem Leichtsinn.
Der Leutnant von Roßberg tanzte an diesem Abend sehr oft mit Monika; als Hauptakteur prätendierte er besondere Rechte.
Monika behauptete, daß er sie tyrannisiere.
„Ich kann wirklich nicht mehr. Lassen Sie mir doch ein bißchen Ruhe. Ich bin so müde,“ jammerte Monika.
„Dann werden wir diesen Tanz meinetwegen verplaudern.“
Er zog ihre Hand durch seinen Arm und führte sie in eines der kleinen Rauchzimmer.
Hier saßen zwei Fähnriche bei einer Flasche Sekt; sie hatten sich grollend hierher zurückgezogen, weil sie von den Damen „zurückgesetzt“ und „niederträchtig behandelt“ worden waren.
Beim Eintritt des Regimentsadjutanten sprangen sie beide empor.