„Laß Dich doch vertreten!“

„Wird nich geh’n, Monchen. Fürs Vieh haben die andern nu schon gar kein Herz.“

Dicke Tränen rollen ihr über das durchfurchte Gesicht.

„Und grüß mir die Mamachen recht scheen. Und wenn sie wieder ein Paket schickt: der Kaffee war’s letztemal großartig — der Zucker auch — die vier Pfundchen waren ja bald weg — aber scheen war er — und denn ja nich wieder Nachtjacken, ich hab’ all genug — aber einen scheenen Unterrock mit een Volang.“

„Wird bestellt, Liese.“

„Und wenn Du wiederkommst, Monchen, komm mit ’nen recht forschen Bräutigam, das ist doch das scheenste auf der Welt...“

Der Abschied von Doktor Rodenberg gestaltete sich weniger tränenschwer. Er empfing Monika sogar ein wenig sarkastisch.

„Na, lange nicht geseh’n. Die Hahndorfer Blauröcke lassen Dir wohl keine Zeit?... Was? Abschied nehmen? Du wolltest doch bis zum März bleiben.“

Monika lachte verlegen. „Ich stehe mich mit Marie nicht sehr besonders.“

„Kann ich mir lebhaft vorstellen, Kindchen. Also schon fort?“