»Ick bün jung,« brach es da jach bei ihm los, wie im Sommer der erste Donner über das stille Land hallt. Dann riß er sie in seine Arme und drückte sein Gesicht in ihr weiches Haar und fühlte den warmen Leib und wußte nichts mehr als:

»Du ... Du ...«


Am Heben leuchteten die Sterne, und wache Träume woben um die Pferdeköpfe am First.


Den andern Morgen aber schirrwerkte Hans finster und unzufrieden auf dem Hof und knurrte mit den Knechten und schalt, daß es zu hören war. Über die ganze Wurt hallte seine harte Stimme. Nichts war ihm recht. Die Knechte sahen ihn schief von der Seite an.

Geeschen stand am offenen Fenster. Die Sonne schien ihr ins Gesicht. Und die Deern lachte in sich hinein und summte vor sich hin und freute sich über das Geschimpfe des großen Bauern und dachte: »Ji schull'n 't man weeten.«

Als sie zum Melken über die Diele ging, begegneten sie einander.

»Morgen, Hans Banidt,« raunte sie leise.

Er nickte nur und sah in eine Ecke.