Auf dem Neß und am Süllberg flammten Feuer auf, große, rote Feuer.

Sie wies mit der Hand hin.

»Kiek, kiek, Hans Banidt! De Ostermonen! Wo grot, wo fein! Dat is Ostern! Ostern, Hans Banidt!«

Er knurrte. Das Gespreche störte ihn. Er wollte nichts wissen.

Sie sah ihn groß und fragend an, bis das kleine Eiland erreicht war. Es war der Swiensand, der verlorne Posten zwischen Blankenese und dem Alten Land, hundert Schritt im Umkreis Sand und Schlick, in der Mitte Weidenbüsche.

Scharrend stieß der Kahn auf den Sand und saß fest. Hans stand auf und zog ihn hoch aufs Trockene.

Da konnte Geeschen ausspringen und lief behend nach den Weiden.

»Kiek, Bur! De feinen, weeken Katten!« Und riß gleich an einem Zweig. Aber der war zäh. Sie mußte ihn zuletzt durchbeißen.

Der Bauer hörte nicht darauf.

Er hatte den Sarg auf den weißen Sand gesetzt und war mit Schaufeln und Äxten dabei, das Grab zu machen. Durch die Wurzeln mußte er sich hauen, mußte graben und graben fast eine Stunde lang.