Dem aber lachte das Herz.
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Wennt Karkmeß is, wennt Karkmeß is,
denn goht wi langsen Diek!
Sie gingen zu vieren: Klaus Mewes, Gesa, Kap Horn und Störtebeker. Dieser voran, denn er hatte die Taschen voll Geld. Er nahm alles mit, die Reitbuden und die Schaukeln. Nur Spielzeug kaufte er sich nicht mehr. „Kann ik up See jo doch ne bruken,“ sagte er verächtlich, und als er beim Allemalundjedesmal einen Goldfisch gewonnen hatte, schenkte er ihn dem kleinen Paul Meier. Seiner Mutter aber kaufte er einen bunten Blumentopf, Kap Horn eine Kokosnuß, damit der an Schina erinnert würde, und seinem Vater einen dicken geräucherten Aal. Einen Augenblick guckten sie auch bei Trina Külpers am Auedeich ein, wo Musik war. Klaus und Gesa tanzten durch den Saal wie Bräutigam und Braut. Da bekam auch der alte Janmaat einen Tanz von der schönen, jungen Frau seines Schiffers.
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Abends gingen Klaus und Gesa nochmal nach dem Karkmeß.
Kap Horn und Störtebeker blieben auf dem Neß. In der Dämmerung saßen sie vor der Tür. Der Matrose guckte nach den Lichtern auf der Elbe und erzählte vom Walroßfang bei Grönland.
Und über den blühenden Lindenbäumen tanzten die Mücken.
Im Westen aber stand dunkel und drohend eine Wolkenbank.