„Worüm denn ne?“ fragte er.
„Och nix, ik meen man bloß,“ lenkte der Janmaat ab; der Schiffer aber sah ihn schief an und sagte: „Up wat för Gedanken du ok doch kommen kannst! Hett mol en betjen weiht, denn schall woll gliek allens kodimmt warrn, wat?“
„Ik heff jo doch gornix seggt,“ beschwichtigte der alte Jantje ihn sanftmütig und verschwand in der Kajüte.
Klaus stand still und sah ihm nach: ein Wind ging durch seine Seele und wie ein Bluelight, wie ein Notfeuer zuckte es vor ihm auf: hatte das Schicksal ihn warnen wollen, als es ihn über das Watt jagte, sollte er den Jungen abmustern und seiner Mutter zurückschicken, die so sehnlich nach ihm verlangte?
Ach was — Weibergedanken! Der Junge blieb an Bord und damit gut.
„Störtebeker?“
„Wat schall ik, Vadder? Seemann, nu stopp, rittst mi jo de ganze Büx twei.“
„Wullt noch wedder mit no See?“
Das klang so selbstverständlich, daß Klaus Mewes nicht weiter fragte. Er nahm ihn mit nach dem Fischerhaus hinauf, um noch etwas Proviant zu kaufen.