Klappernd steigen die weißen, leuchtenden Segel, die noch keine Lohe geschmeckt haben, an den Masten auf, die Gaffeln knarren und die Schoten schlagen wie wilde Geister, denn es ist noch stur.

Der junge Klaus Mewes zieht sein Ölzeug an und setzt den Südwester auf, dann faßt er das Ruder an und läßt die Stroppen losmachen. Langsam schwoit der Kutter — die Segel fallen voll und das Fahrzeug setzt sich allmählich in Bewegung.

Hinter der Alten Liebe erst besinnt es sich auf seine Kraft und schießt mächtig davon, um Austern zu kurren. Gewaltig taucht es in die schwere Dünung hinein.

Am Ruder aber steht der junge Klaus Mewes und freut sich seines Schiffes und seiner Fahrt.

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Seefahrt ist not!

Auch deine Seefahrt, Klaus Mewes!

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Ende

Verklarung einiger Schiffsausdrücke und plattdeutscher Wörter.