Ebb un Flot — Glück un Not. Plattdeutsche Erzählungen. 4. bis 6. Tausend.

Helden to Hus. Plattdeutsche Erzählungen. 15. bis 17. Tausend.

In Luv un Lee. Plattdeutsche Erzählungen. 6. bis 8. Tausend.

Elsbe. Ein Stück Minschenleben. Mit einem Bildnis des Dichters. 6. bis 8. Tausend.

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Auszüge aus Besprechungen:

Fritz Lau’s Menschen wissen von Mühe und Arbeit, von Sorgen und Not, aber sie wissen auch wieder von Gott und sie haben immer noch ein herzliches Lachen in der Brust. Und wenn er dann von Kindern spricht, oder von Tieren erzählt, dann kann es über uns kommen, daß wir anhalten müssen, weil wir heilig Land vor uns sehen: so fein, so innig wird Fritz Lau dann. Um seiner Kinder und Tiere willen stelle ich ihn am höchsten. Er ist ein Meister der Stille, und die Stillen im Lande werden zu ihm kommen. Er macht uns die Augen auf und läßt uns weit sehen: in die Kindheit, in unseren Alltag, in den Heben. Wahr und tief und lebendig ist alles, was er geschrieben hat: auch alle für uns toten Dinge leben zwischen seinen Fingern. Fritz Lau’s Bücher sind Bücher für die Wasserkante. Bücher für die Fahrt und das Leben. Sie sind für uns geschrieben und sollten von uns gelesen werden.

Gorch Fock (Der Fischerbote — Hamburg).

Fritz Lau sieht die Welt mit Dichteraugen an und wird vieles gewahr, was andere, gewöhnliche Leute nicht bemerken. Und was er sieht, das weiß er lebendig zu schildern und zwar immer in den treffendsten, bezeichnendsten Ausdrücken. Es ist daher wie bei einem Maler ganz gleichgültig, was er darstellt. Unser Interesse wird immer gefesselt. Was er in seinen Bildern gibt, ist echte Poesie, und zwar echte plattdeutsche Poesie. Es gibt Bücher, und die bilden die Mehrzahl, die man, wenn man sie einmal gelesen hat, nicht wieder in die Hand nehmen mag. Zu diesen gehört das Buch von Fritz Lau nicht. Man kann es immer wieder lesen und hat immer neuen Genuß davon.

Prof. Dr. Wisser-Oldenburg (Anz. für das Fürstentum Lübeck).