„Junge, du kannst wat moken,“ sagte er zu Störtebeker, „wat meenst woll, wenn Peter Husteen ne so bannig seilen kunn, denn harrn ji hier doch afsopen as son poor Rotten!“

„Non, denn lot di man en Medallje geben,“ antwortete Störtebeker und zog die Riemen ein, nachdem er sie losgeknotet hatte.

„Nu büst doch mol bang wesen, wat?“

„Dat lügst du, Peter! Ik bün ne bang wesen! Kannst Harm frogen! Wat schreest du denn nu noch?“ wandte er sich an seinen Leidensgefährten, aber der antwortete nicht, er schluchzte nur noch mehr, denn er dachte an die Schläge, die zu Hause seiner warteten.

Daran dachte Störtebeker nicht, denn seine Gedanken waren bei seinem gesunkenen Fahrzeug und den Möglichkeiten, es zu heben.

„Segg den Düker man Bescheed,“ sagte er am Neß zu dem Fischerjungen, als sie gelandet wurden.

Der Empfang, den Gesa, die schon unruhig geworden war, ihrem Jungen bereitete, war nicht ohne, aber er dachte: Utschillers deit ne weh un Togels durt ne lang, und sagte schließlich, als er wieder seine Prügel hingenommen hatte, ohne auch nur ein einziges Mal zu schreien, und sich zum Abendbrot hinsetzte: „Bang wesen bün ik ober doch keen betjen, Mudder!“

Den andern Tag ging der Jäger los, um den Kahn zu bergen. Störtebeker wollte ihn mit aller Gewalt begleiten, und weil er das nicht sollte, wurde er zuletzt in den Keller gesperrt und mußte einen Tag brummen.

Neunter Stremel.

„Der Allmächtige, der Herr der Götter,