Melanija:  Alle meine Worte … alle meine Liebe, alles fiel wie Staub ins Wasser …

Jelena  aufrichtig:  Es schmerzt mich um Ihretwillen … was sagte er?

Melanija:  Ich weiß es nicht. Nichts machte Eindruck auf ihn … Nichts berührte sein Herz -- das Feuer läßt sich eben nicht beschmutzen. Auf den Knien habe ich vor ihm gelegen und … er versteht nicht …

Jelena:  Ich hatte Ihnen gesagt: Warten Sie. Ich hätte zuerst mit ihm sprechen sollen.

Melanija:  Ich dachte, Sie würden mich täuschen … Alles hab ich ihm angeboten, all mein Geld, den Preis für meine verkaufte und beschimpfte Seele … er hat nichts angenommen - wer hätte das ausgeschlagen außer ihm. Er allein konnte das tun …

Protassow  tritt ein, den Hut in der Hand:  Jelena … sofort ein Bad … und alles, was du am Leibe trägst - herunter und in den Ofen damit! Fima! Ein Bad! Diese Fima - hol sie der Teufel - die soll ein Stubenmädchen sein? Das ist einfach ein Mythos.

Jelena:  Ereifere dich nicht so - das Bad ist fertig, und ich werde alles besorgen.

Protassow:  Bitte, geh! … mit der Cholera ist nicht zu scherzen.

Jelena  im Abgehen:  Ich gehe schon, ich gehe.

Protassow  geleitet seine Frau, sieht ängstlich von der Seite auf Melanija. Diese sitzt wie von Schuldbewußtsein niedergedrückt mit tief gebeugtem Kopf da; er geht auf und ab:  Tja, was ist das heute für ein trüber und sozusagen unangenehmer Tag.