Protassow  freudig:  Das ist ja herrlich! Aber mich liebst du auch nicht? Antworte! Schnell, Jelena!

Jelena:  Warum willst du das wissen?

Protassow  innig:  Ich liebe dich ja …

Jelena:  Laß das, Pawel …

Protassow  mit Überzeugung:  Mein Ehrenwort, Jelena, ich habe ja keine Zeit dafür … Höre … Du sprichst doch nicht im Ernst … Ich begreife, daß du dich gekränkt fühlst … Vergib, verzeih, vergiß! Wenn du fortgehst, werde ich immer denken müssen, wo du bist, wie es dir geht … und meine arbeiten? Willst du mein Leben vernichten, Jelena … was soll aus meinen Arbeiten werden, Jelena? Ich kann nur eins von beiden: entweder arbeiten oder an dich denken.

Jelena  bekümmert:  Prüfe deine Worte … Kein Wort von mir, nicht ein einziges, mein Freund!

Protassow  läßt sich auf die Knie nieder:  Wie, kein Wort? Habe ich dir nicht gesagt, daß ich ohne dich nicht leben kann … Jelena, und wenn ich Schuld trage - verzeih mir! Hindere mich nicht am Leben … Das Leben ist so kurz, und es gibt so viel Interessantes zu arbeiten!

Jelena:  Und für mich, was gibt das Leben mir? Horcht.  Still. Auf der Treppe hört man schnelle, laute Schritte, Protassow springt erschreckt auf. Lisa kommt heruntergelaufen. Aus ihren weit geöffneten Augen spricht das Entsetzen, ihre Lippen zucken, sie macht Zeichen mit den Händen, kann aber nicht sprechen.

Protassow:  Lisa, was fehlt dir?

Jelena:  Wasser! Gib Wasser her!