Jelena:  Ich glaube, Lisa:  ist ernstlich krank …

Protassow:  Nach einem Anfall ist das mit ihr immer so … Es wird nichts Ernstliches sein … Ich habe soeben eine Unterredung mit diesem … Sohn des Hauswirts gehabt … Ein widerwärtiger Bengel - und stell dir nur vor - er hat eine so warme Teilnahme für mich verraten … Die Art und Weise, in der er es tat, war allerdings nicht fein … aber dennoch … er schlug mir vor, irgendeinen Kostenanschlag zu machen, und überhaupt …

Jelena:  Und überhaupt will er dich ausnützen, dich als Werkzeug für seine Bereicherung gebrauchen …-Ich kenne ihre Pläne … der Alte hat mit mir darüber gesprochen … Was fehlt dir … Ist dir kalt?

Protassow:  Warum? Durchaus nicht.

Jelena:  Warum hast du deine Überschuhe angezogen?

Protassow  blickt auf seine Füße:  In der Tat … die Überschuhe! … Wann habe ich sie nur angezogen? Merkwürdig … Ich weiß wirklich nicht, wie sie …

Jelena:  Vielleicht hat das neue Mädchen dir die Überschuhe hingestellt, und du hast es nicht bemerkt …

Protassow:  Ja - bitte, laß sie nicht zu mir hinein … sie macht mich nervös. Sie ist so ungeschlacht! Sie wird bei mir noch alles zerschlagen oder sich mit irgend etwas begießen … heute morgen habe ich sie angetroffen, als sie sich den Kopf mit Wasserstoffsuperoxyd wusch; sie hat es offenbar für Kölnisches Wasser gehalten. Faßt Jelena an der Hand.  Meine liebe Jelena, wie hast du mich gestern … gepeinigt!

Jelena:  In den wenigen Minuten? Und ich habe mich monatelang … jahrelang gequält …

Protassow:  Nun, nun, lassen wir das. Das ist nicht nötig -