Wagin: Darf ich Ihnen nicht etwas Wasser geben?
Jelena: Nein … dann hat sie sich hingelegt … sie sagte mir, daß ich sie nervös mache … ich ging ins Nebenzimmer … Plötzlich höre ich, wie sie leise … ganz leise aufsteht … und auf Pawels Tisch zugeht … Dort lag in einem Kasten ein Revolver … hier ist er … ich habe mit ihr gerungen, und sie hat mir die Hände zerkratzt … wie ein Tier … sie war wie ein Tier.
Wagin: Teufel auch … warum haben Sie mich nicht gerufen … nicht nach Hilfe geschrien!
Jelena: Ich begreife nicht, daß wir einander nicht erschossen haben … jetzt liegt sie … sie ist gebunden … das Mädchen hat mir geholfen … Antonowna sah zu und weinte … bat inständig, man solle Lisa: nicht anrühren … weil sie eine Generalstochter ist … Was für ein Lärm … warum lärmen denn die Leute so? … Es muß hier in der Nähe sein …
Wagin: Der Hausknecht ist gegangen sich erkundigen, was das …
Jelena: Und Pawel ist noch immer nicht da? - Was ist das? Vor der Pforte des Hauses Getümmel. Man hört Rufe: »Haltet ihn!«, »Aha« »Über den Zaun«, »Faßt an, Jungens …«, »Der mit dem Stock«, »Haut ihn«.
Jelena erschrocken: Um Gottes willen. Wir wollen hin …
Wagin: Ich allein … Hinter der Ecke des Hauses stürzt der Arzt hervor, auf die Veranda zu, seine Kleider sind zerrissen, er ist ohne Hut.
Der Arzt: Verstecken Sie mich … schließen Sie die Tür …
Jelena: Doktor … was ist mit Ihnen? …