Theophan. Der Wechsler.

Der Wechsler. Sie werden verzeihen, mein Herr. Ich möchte nur ein
Wort mit dem Herrn Adrast sprechen.

Theophan. Eben jetzt ist er ausgegangen. Wollen Sie mir es auftragen?—

Der Wechsler. Wenn ich so frei sein darf.—Er hat eine Summe Geldes bei mir aufnehmen wollen, die ich ihm auch anfangs versprach. Ich habe aber nunmehr Bedenklichkeiten gefunden, und ich komme, es ihm wieder abzusagen: das ist es alles.

Theophan. Bedenklichkeiten, mein Herr? Was für Bedenklichkeiten? doch wohl keine von seiten des Adrast?

Der Wechsler. Warum nicht?

Theophan. Ist er kein Mann von Kredit?

Der Wechsler. Kredit, mein Herr, Sie werden wissen, was das ist. Man kann heute Kredit haben, ohne gewiß zu sein, daß man ihn morgen haben wird. Ich habe seine jetzigen Umstände erfahren.—

Theophan (beiseite). Ich muß mein möglichstes tun, daß diese nicht auskommen.—Sie müssen die falschen erfahren haben.—Kennen Sie mich, mein Herr?—

Der Wechsler. Von Person nicht; vielleicht, wenn ich Ihren Namen hören sollte.—