Theophan. Auf Sie, der Sie unser ganzes Glück in Händen haben.
Lisidor. Oh! ihr werdet mir einen Gefallen tun, wenn ihr es so geschwind, als möglich, in eure eignen Hände nehmt.—Ihr meint doch wohl das Glück in Fischbeinröcken? Schon lange habe ich es selber nicht mehr gern behalten wollen. Denn der Mensch ist ein Mensch, und eine Jungfer eine Jungfer; und Glück und Glas wie bald bricht das!
Theophan. Wir werden zeitlebens nicht dankbar genug sein können, daß Sie uns einer so nahen Verbindung gewürdiget haben. Allein es stößt sich noch an eine sehr große Schwierigkeit.
Lisidor. Was?
Adrast. An eine Schwierigkeit, die unmöglich vorauszusehen war.
Lisidor. Nu?
Theophan und Adrast. Wir müssen Ihnen gestehen—
Lisidor. Alle beide zugleich? Was wird das sein? Ich muß euch ordentlich vernehmen.—Was gestehen Sie, Theophan?—
Theophan. Ich muß Ihnen gestehen,—daß ich Julianen nicht liebe.
Lisidor. Nicht liebe? habe ich recht gehört?—Und was ist denn Ihr
Geständnis, Adrast?—