Damis. Was soll denn vorbei sein?
Anton. Das werden Sie wohl wissen.
Lisette (sachte). Jetzt, Anton, hilf mir, Julianen bei deinem Herrn recht schwarz machen. Willst du?
Anton. Ei ja doch! zum Danke vielleicht—
Lisette. So schweig wenigstens.—Notwendig, Herr Damis, müssen Sie mit Julianen übel fahren. Ich bedaure Sie im voraus. Der ganze Erdboden trägt kein ärgeres Frauenzimmer—
Anton. Glauben Sie es nicht, Herr Damis; Juliane ist ein recht gut
Kind. Sie können mit keiner in der Welt besser fahren. Ich wünsche
Ihnen im voraus Glück.
Lisette. Wahrhaftig! du mußt gegen deinen Herrn sehr redlich gesinnt sein, daß du ihm eine so unerträgliche Plage an den Hals schwatzen willst.
Anton. Noch weit redlicher mußt du gegen deine Mamsell sein, daß du ihr einen so guten Ehemann, als Herr Damis werden wird, mißgönnest.
Lisette. Einen guten Ehemann? Nun wahrhaftig, ein guter Ehemann, das ist auch alles, was sie sich wünscht. Ein Mann, der alles gut sein läßt—
Anton. Ho! ho! alles? Hören Sie, Herr Damis, für was Sie Lisette ansieht? Aus der Ursache möchtest du wohl selbst gern seine Frau sein? Alles? ei! unter das alles, gehört wohl auch—? du verstehst mich doch?