Der Reisende. Das ist ja gar ein Bart. (Er macht ihn vors Kinn.) Sehe ich bald einem Juden so ähnlich?—

Martin Krumm. Ach geben Sie her! geben Sie her! Wer weiß, was Sie wieder denken? Ich schrecke meinen kleinen Jungen manchmal damit. Dazu ist er.

Der Reisende. Ihr werdet so gut sein, und mir ihn lassen. Ich will auch damit schrecken.

Martin Krumm. Ach! vexieren Sie sich nicht mit mir. Ich muß ihn wiederhaben. (Er will ihn aus der Hand reißen.)

Der Reisende. Geht, oder-Martin Krumm (beiseite). Der Geier! nun mag ich sehen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat.—Es ist schon gut; es ist schon gut! Ich seh's, Sie sind zu meinem Unglücke hiehergekommen. Aber, hol mich alle Teufel, ich bin ein ehrlicher Kerl! und den will ich sehn, der mir etwas Schlimmes nachreden kann. Merken Sie sich das! Es mag kommen zu was es will, so kann ich es beschwören, daß ich den Bart zu nichts Bösem gebraucht habe.—(Geht ab.)

Siebzehnter Auftritt

Der Reisende.

Der Reisende. Der Mensch bringt mich selbst auf einen Argwohn, der ihm höchst nachteilig ist.—Könnte er nicht einer von den verkappten Räubern gewesen sein?—Doch ich will in meiner Vermutung behutsam gehen.

Achtzehnter Auftritt

Der Baron. Der Reisende.