Mit süßen Grillen sich ergötzen,
Einwohner in Planeten setzen,
Eh man aus sichern Gründen schließt,
Daß Wein in den Planeten ist:
Das heißt zu früh bevölkern.

Freund, bringe nur zuerst aufs reine,
Daß in den neuen Welten Weine,
Wie in der, die wir kennen, sind:
Und glaube mir, dann kann ein Kind
Auf seine Trinker schließen.

Die Redlichkeit

So weit sich läßt die Welt durchwandern,
Klagt ein verlarvter Schelm dem andern
Die selbstverschuldte Seltenheit
Der nie geübten Redlichkeit.

Und doch flucht ihre Lust zum Schätzen—
Da seht die Torheit ihrer Herzen!
Seht, klagen sie nicht bloß zum Schein?
Doch fluchen sie auf dich, o Wein!

So klagen, und dem Trinken fluchen,
Heißt Zwecke sonder Mittel suchen.
Nun, Brüder, red ich nicht gelehrt?
Wie man es kaum von Wolfen hört.

Wer hat die Redlichkeit erhoben
Ohn unsre Väter mit zu loben?
Ja, ja, die trunken wacker Wein,
Wie konnten sie nicht redlich sein?

Drum, Brüder, bleibet euern Ahnen,
Die euch, so oft euch durstt, ermahnen,
An Treu und Trunke kindlich gleich.
Trinkt redlich aus und küsset euch!

Die Schöne von hinten

Sieh Freund! sieh da! was geht doch immer
Dort für ein reizend Frauenzimmer?
Der neuen Tracht Vollkommenheit,
Der engen Schritte Nettigkeit,
Die bei der kleinsten Hindrung stocken,
Der weiße Hals voll schwarzer Locken,
Der wohlgewachsne schlanke Leib,
Verrät ein junges artges Weib.