Mellefont. Ich erschrecke. Sie werden doch nicht—
Vierter Auftritt
Arabella. Hannah. Mellefont. Marwood.
Mellefont. Was seh ich? Sie ist es!—Marwood, wie haben Sie sich unterstehen können—
Marwood. Soll ich umsonst Mutter sein?—Komm, meine Bella, komm; sieh hier deinen Beschützer wieder, deinen Freund, deinen—Ach! das Herz mag es ihm sagen, was er noch mehr als dein Beschützer, als dein Freund sein kann.
Mellefont (mit abgewandtem Gesichte). Gott! wie wird es mir hier ergehen?
Arabella (indem sie ihm furchtsam näher tritt). Ach, mein Herr! Sind
Sie es? Sind Sie unser Mellefont?—Nein doch, Madam, er ist es nicht.-
-Würde er mich nicht ansehen, wenn er es wäre? Würde er mich nicht in
seine Arme schließen? Er hat es ja sonst getan. Ich unglückliches
Kind! Womit hätte ich ihn denn erzürnt, diesen Mann, diesen liebsten
Mann, der mir erlaubte, mich seine Tochter zu nennen?
Marwood. Sie schweigen, Mellefont? Sie gönnen der Unschuldigen keinen Blick?
Mellefont. Ach!—
Arabella. Er seufzet ja, Madam. Was fehlt ihm? Können wir ihm nicht helfen? Ich nicht? Sie auch nicht? So lassen Sie uns doch mit ihm seufzen.—Ach, nun sieht er mich an!—Nein, er sieht wieder weg! Er sieht gen Himmel! Was wünscht er? Was bittet er vom Himmel? Möchte er ihm doch alles gewähren, wenn er mir auch alles dafür versagte!