Indessen Lewin runzelte die Stirn; er gab sich den Anschein, als bemerke er die dargebotene Hand gar nicht und langte die Schnepfen aus der Jagdtasche heraus.
„Habt Ihr Euch auf der Jagd amüsiert? Was ist das für ein Vogel da?“ fügte er hinzu, geringschätzig auf die Schnepfen blickend, „er ist gewiß recht schmackhaft.“
Mißbilligend schüttelte er den Kopf, als zweifle er außerordentlich daran, daß solch ein Braten die Brühe wert sein könne.
„Wünscht man ins Kabinett?“ sagte Lewin, sich verfinsternd, auf französisch zu Stefan Arkadjewitsch. „Begebt euch ins Kabinett, ihr könnt dort Rücksprache nehmen.“
„Geht ganz gut; wo es gefällig ist,“ bemerkte Rjabinin mit nachlässiger Würde, gleich als wünsche er fühlen zu lassen, daß es wohl für Andere Schwierigkeiten dabei geben könne, wie und mit wem man Umgang pflege, für ihn aber nie und in keiner Beziehung.
In das Kabinett eintretend, blickte sich Rjabinin nach seiner Gewohnheit um, als suche er das Heiligenbild, bekreuzte sich indessen nicht, als er es entdeckt hatte. Er schaute sich die Schränke und Bücherregale an, lächelte mit dem nämlichen Ausdruck des Zweifels und der Geringschätzung wie über die Schnepfen, und schüttelte mißbilligend den Kopf, durchaus nicht zugebend, daß auch dieser Braten die Brühe wert sein könne.
„Nun, habt Ihr Geld mitgebracht?“ frug Oblonskiy, „setzt Euch.“
„Auf das Geld kommt es jetzt noch nicht an. Um uns zu sehen, bin ich eigentlich nur gekommen, und um mit Euch Rücksprache zu nehmen.“
„Worüber denn noch? Aber setzt Euch doch!“
„Bin so frei,“ antwortete Rjabinin und setzte sich in einer Lage in den Lehnstuhl, die er sich, gegen die Lehne gestemmt unmöglich noch unbequemer machen konnte.