„Ihr müßt noch nachlassen, Fürst, es ist gar zu schlimm so. Das Geld liegt bereit bis auf die Kopeke; nach der Zahlung giebt es keinen Rücktritt mehr.“

Lewin hatte während dieses Gesprächs sein Gewehr in den Schrank gestellt, und wollte soeben das Zimmer verlassen. Als er indessen die Worte des Kaufmanns vernahm, blieb er stehen.

„Also habt Ihr den Wald umsonst genommen?“ sagte er. „Der Herr ist leider zu spät zu mir gekommen, sonst würde ich den Preis bestimmt haben.“

Rjabinin stand auf und schwieg, blickte aber lächelnd von unten her an Lewin hinauf.

„Ihr seid sehr sparsam, Konstantin Dimitrisch,“ begann er lächelnd, indem er sich zu Stefan Arkadjewitsch wandte.

„Man kann bei dem Herrn entschieden nichts kaufen; ich hatte Weizen bei ihm einhandeln wollen und gutes Geld geboten.“

„Warum soll ich Euch mein Eigentum umsonst geben? Ich habe es doch auch nicht auf der Erde gefunden, und auch nicht gestohlen.“

„Entschuldigt; in heutiger Zeit ist es ausgesprochenermaßen unmöglich, zu stehlen. Unsere Zeit kennt eine geregelte Gesetzpflege, alles ist jetzt in bester Ordnung. Wir haben als Ehrenmänner miteinander verhandelt, er will seinen Wald sehr teuer verkaufen und nichts davon ablassen, ich aber bitte nur um eine geringe Ermäßigung.“

„Ist denn Euer Geschäft abgeschlossen? Wenn es abgeschlossen ist, so giebt es nichts mehr zu handeln, wenn nicht,“ sagte Lewin, „so werde ich den Wald kaufen.“