Ungeachtet dessen, daß Lewin jetzt vor allem doch nur der Gedanke an seine Landwirtschaft beschäftigte, frug er sich doch, während er dem Hausherrn zuhörte, „was lebt nur in diesem Manne? Warum, warum ist ihm die Teilung Polens interessant?“
Nachdem Swijashskiy geendet hatte, frug Lewin unwillkürlich: „Und was ergiebt sich hieraus?“ Aber es ergab sich nichts. Es war eben einfach interessant, was in dem Artikel „gezeigt“ worden war. Swijashskiy erklärte nichts und fand es auch nicht für notwendig zu erklären, warum ihm die Abhandlung interessant war.
„Mich hat übrigens jener heißspornige Gutsbesitzer sehr interessiert,“ sagte Lewin hierauf seufzend, „er ist klug und sagte viel Wahres.“
„Ach geht doch! Ein eingefleischter geheimer Anhänger der Leibeigenschaft, wie sie es alle noch sind!“ erwiderte Swijashskiy.
„Alle, deren Oberhaupt Ihr seid!“
„Ja; aber nur, daß ich sie nach der anderen Seite hinüberzuleiten suche,“ sagte Swijashskiy und lachte.
„Mich hat dies Eine sehr interessiert,“ fuhr Lewin fort; „daß er damit recht hat, daß unser Werk, das heißt das der rationellen Ökonomie, nicht gedeiht, während allein das Geschäft der Halsabschneider blüht. Wer ist daran schuld?“
„Natürlich wir selbst, und demgemäß ist es nicht richtig, daß unser Werk nicht gediehe. Wasiltschikoff kommt vorwärts“ —
„Mit seiner Fabrik“ —