„O du Glücklicher!“ unterbrach ihn Stefan Arkadjewitsch, Lewin ins Auge schauend.

„Weshalb?“

„Man erkennt die störrigen Pferde an gewissen Zeichen, verliebte Jünglinge erkenne ich an ihren Augen,“ deklamierte Stefan Arkadjewitsch. „An dir erkenne ich alles im voraus.“

„Bei dir erkennt man aber alles wohl erst nachher?“

„Nein, nicht gerade nachher; aber du hast eine Zukunft, ich habe nur eine Gegenwart, und die Gegenwart — ist verpfuscht.“

„Was heißt das?“

„Es geht mir nicht gut. Indessen von mir will ich nicht sprechen, ich kann dir auch nicht alles so offenbaren,“ sagte Stefan Arkadjewitsch. „Aber weshalb bist du wieder nach Moskau gekommen? — Da nimm!“ rief er dem Tataren zu.

„Vermutest du?“ antwortete Lewin, ohne seine tiefinnerlich leuchtenden Augen von Stefan Arkadjewitsch abzuwenden.

„Ich vermute, kann aber nicht darüber zu sprechen beginnen; schon hieran kannst du erkennen, ob ich richtig oder falsch vermute,“ sagte Stefan Arkadjewitsch, mit seinem Lächeln Lewin anblickend.