„Ich? Ich erwarte die beste Frau die es giebt,“ sagte Oblonskiy.

„Sieh da!“

Honny soit qui mal y pense! Meine Schwester Anna!“

„Aha; die Karenina!“ rief Wronskiy.

„Du kennst sie ja wohl?“

„Ich glaube — oder sollte es nicht sein? Allerdings, ich kann mich nicht besinnen,“ sagte Wronskiy zerstreut, sich unter dem Namen Karenina irgend etwas Affektiertes und Langweiliges vorstellend.

„Aber den Aleksey Aleksandrowitsch, meinen berühmten Schwager kennst du wohl. Den kennt ja die ganze Welt.“

„Ja, das heißt nur dem Rufe und dem Aussehen nach. Ich weiß daß er ein verständiger, gelehrter und frommer Mann ist. Aber du weißt ja, daß dies nicht in meinem Gesichtskreis — not in my line — liegt,“ sagte Wronskiy.

„Er ist ein sehr bedeutender Mann; ein wenig konservativ, aber ein vorzüglicher Mensch,“ bemerkte Stefan Arkadjewitsch, „ein vorzüglicher Mensch.“

„Um so besser für ihn,“ antwortete Wronskiy lächelnd. — „Nun, bist du hier?“ wandte er sich an einen hochgewachsenen alten Diener, der an der Thür stand, den Lakai seiner Mutter.