A propos de Warenka,“ begann Kity französisch, wie sie stets sprachen, damit Agathe Michailowna sie nicht verstehe. „Ihr wißt, maman, daß ich heute aus gewissen Gründen eine Entscheidung erwarte. Ihr versteht wohl, welche. Wie schön wäre das!“

„Ah, welch meisterhafte Freibewerberin du bist,“ sprach Dolly, „wie sie behutsam und geschickt die Leute zusammenführt.“

„Nun, maman, sagt doch, was Ihr dazu meint!“

„Was soll ich meinen? Er“ — unter dem Er verstand man Sergey Iwanowitsch — „konnte stets die erste Partie in Rußland machen, er ist zwar jetzt nicht mehr so jung, aber gleichwohl, ich weiß es, würden ihn auch jetzt noch viele Frauen nehmen. Sie ist sehr gut, aber er könnte doch“ —

„Nein, seht nur erst ein, maman, warum etwas Besseres für ihn, wie für sie nicht zu denken ist. Erstens — sie ist eine Schönheit!“ sprach Kity, einen Finger ausstreckend.

„Sie gefällt ihm sehr, das ist wahr,“ bestätigte Dolly.

„Dann nimmt er eine solche Stellung in der Welt ein, daß ihm ein Vermögen, ein Stand in der Welt für seine Frau ganz und gar nicht erforderlich ist. Ihm ist Eins nur nötig — ein gutes, liebevolles ruhiges Weib.“

„Jawohl, und mit ihr kann man ruhig leben,“ bestätigte Dolly.

„Drittens; sie muß ihn lieben! So ist es ja auch — und soweit wäre alles ganz gut. Ich erwarte, daß sie aus dem Walde kommen und alles entschieden ist. Ich werde es sogleich an ihren Augen erkennen; und würde mich so sehr freuen! Wie denkst du darüber, Dolly?“

„Rege dich nur nicht auf. Du darfst dich durchaus nicht erregen,“ sagte die Mutter.