„Von dem Eingemachten?“
„Ja, auch von dem Eingemachten, dann aber davon, wie man einen Heiratsantrag macht.“
„Ah,“ sagte Lewin, mehr den Klang ihrer Stimme hörend, als die Worte die sie sprach, und fortwährend auf den Weg Bedacht nehmend, der jetzt im Walde hinführte und diejenigen Stellen vermeidend, die sie nicht sicher hätte betreten können.
„Auch von Sergey Iwanowitsch und Warenka. Du hast wohl bemerkt? — Ich wünschte es sehr,“ fuhr sie fort, „wie denkst du darüber?“ Sie blickte ihm ins Gesicht.
„Ich weiß nicht, was man da denken muß,“ antwortete Lewin und lächelte. „Sergey erscheint mir in dieser Beziehung sehr seltsam. Ich habe dir wohl erzählt“ —
„Daß er jenes Mädchen, welches gestorben ist, geliebt hatte“ —
„Das war der Fall, als ich noch ein Kind war. Ich kenne dies nur aus der Überlieferung, kann mich aber noch auf ihn damals besinnen. Er war wunderbar liebenswert. Seit jener Zeit beobachte ich ihn im Umgang mit den Frauen; er ist liebenswürdig, manche gefallen ihm auch, aber man fühlt, daß sie für ihn einfach nur Menschen sind, keine Weiber.“
„Ja, aber jetzt mit Warenka. Es scheint, daß doch etwas“ —
„Kann sein, daß dem so ist — doch muß man ihn eben erst kennen lernen; er ist ein absonderlicher und wunderlicher Mensch. Er lebt nur ein geistiges Leben und ist ein Mensch von allzu reinem und erhabenem Gemüt.“
„Wie? Sollte ihn denn etwa ein solches Verhältnis erniedrigen?“