Lewin hatte selbst Lust, nach jenen Plätzen zu gehen, aber dieselben lagen seiner Wohnung zu nahe und er konnte sie stets erreichen; die Plätze waren auch klein — drei konnten nicht auf ihnen schießen. Infolge dessen schlug er im Geiste einen Haken, und sagte, es dürfte kaum etwas dort zu finden sein. Als sie an dem kleinen Sumpfe angekommen waren, wollte Lewin vorüberfahren, doch der erfahrene Jägerblick Stefan Arkadjewitschs unterschied sogleich die vom Wege her sichtbare Feuchtigkeit.
„Wollen wir nicht hinfahren?“ sagte er, auf den Sumpf weisend.
„Lewin bitte; wie reizend!“ begann Wasjenka Wjeslowskij zu bitten, und Lewin mußte einwilligen.
Sie hatten noch nicht Halt gemacht, als schon die Hunde, sich gegenseitig jagend, dem Sumpf zuflogen.
„Krak! Laska!“
Die Hunde kehrten zurück.
„Zu Dreien wird es uns zu eng werden. Ich werde hier bleiben,“ sagte Lewin, in der Hoffnung, daß sie nichts finden möchten als Kibitze, die sich vor den Hunden erhoben und sich im Fluge überschlagend, kläglich über dem Sumpfe schrieen.
„Nein! — Kommt! Wir wollen zusammen gehen, Lewin!“ rief Wjeslowskij.
„Richtig ist das; es wird zu eng! — Laska, zurück; — Laska! — Braucht Ihr dann nicht einmal einen anderen Hund?“
Lewin blieb bei dem Wagen und schaute voll Mißgunst auf die Jäger. Diese durchwanderten den ganzen Sumpf, aber außer einer Henne und Kibitzen, von denen Wjeslowskij einen erlegte, war nichts darin.