Nachdem man drei Werst gefahren war, tastete Wjeslowskij plötzlich nach seinen Cigarren und der Brieftasche, und wußte nicht, ob er beides verloren oder auf dem Tische liegen gelassen hatte.

In der Brieftasche waren dreihundertsiebzig Rubel, und daher durfte man sie nicht im Stich lassen.

„Wißt Ihr was, Lewin, ich werde auf diesem donischen Beipferd nach Hause reiten. Das wäre ausgezeichnet. Nicht?“ sagte er, schon bereit, aufzusitzen.

„Nein; warum das?“ antwortete Lewin, der schon berechnet hatte, daß Wasjenka nicht weniger als sechs Pud Gewicht haben müsse. „Ich werde den Kutscher schicken.“

Der Kutscher ritt auf dem Beipferd ab, und Lewin lenkte nun selbst die beiden übrigen Pferde.

9.

„Was haben wir denn für eine Marschroute? Erzähle doch gefälligst ein wenig,“ sagte Stefan Arkadjewitsch.

„Der Plan ist folgender: Jetzt werden wir bis Gwozdjowo fahren. In Gwozdjowo befindet sich diesseits eine Niederung mit Schnepfen, hinter Gwozdjowo aber ziehen sich wunderbare Bekassinensümpfe hin, und Schnepfen sind auch da. Es ist jetzt heiß; wir werden gegen Abend — es sind noch zwanzig Werst — ankommen, ein Abendfeld nehmen, dann übernachten, und morgen schon in die großen Sümpfe gehen.“

„Aber giebt es denn unterwegs nichts?“

„O doch, aber wir würden uns da nur aufhalten und es ist heiß. Es giebt zwei ausgezeichnete Plätze, aber schwerlich wird es da etwas geben.“