Der Kutscher Philipp und der Comptoirdiener hatten das nämliche Gefühl. Der Comptoirdiener beeilte sich, um seine Verlegenheit zu verbergen, den Damen beim Niedersetzen behilflich zu sein, während Philipp, der Kutscher, mürrisch geworden war, und sich vorgenommen hatte, dieser äußeren Überlegenheit nicht nachzugeben. Ironisch lächelnd blickte er auf den schwarzen Traber, und hatte schon im Geiste das Urteil gefällt, daß dieser Rappe im Wagen nur gut sei zur „Promenade“ und nicht vierzig Werst weit scharf und ohne Ausspann laufen könne.
Die Bauern hatten sich sämtlich von ihrem Wagen erhoben und schauten neugierig und belustigt den Besuchern entgegen, ihre Bemerkungen dazu machend.
„Sehr erfreut, sehr lange nicht gesehen,“ sagte der kraushaarige Alte mit dem Lindenbast.
„Nun, Vater Gerasim, der schwarze Hengst müßte die Garben hereinbringen; das ginge lebhaft!“
„Schaut an! Ist der da in den Hosen auch ein Frauenzimmer?“ sagte Einer, auf den im Damensattel sitzenden Wasjenka Wjeslowskij zeigend.
„Über den Bauer! Wie geschickt er anspielt!“
„Nun Kinder, wollen wir nicht ein Mittagsschläfchen halten?“
„Ach was, jetzt gar Schlaf!“ sagte der Alte, gebückt nach der Sonne schauend. „Mittag ist vorbei! Nehmt die Griffe fest; los!“ —